Penismassage (JELQ / JELQING)

Was ist Jelqing und wie funktioniert es?

Eine der am häufigsten verwendeten Methoden um eine Penisverlängerung zu erreichen ist das Jelqing. Selbst Männer, die sich bislang noch nie für das Penistraining interessiert haben, werden wahrscheinlich schon einmal Jelqing im Ansatz betrieben haben. Dann aber eher unbewusst und ohne den Hintergedanken dadurch eine Penisvergrößerung zu erreichen. Was aber versteht man unter Jelq, wie es auch genannt wird und wie funktioniert es?

Was ist Jelqing eigentlich genau?

Jelq oder Jelqing ist eine manuelle Methode, bei der eine Penisvergrößerung durch eine bestimmte Grifftechnik erreicht werden soll. Ihren Ursprung hat die Technik vermutlich im arabischen Sprachraum und zu einem Ritus gehört, der bei Jungen den Übergang zum Mann kennzeichnete. Heutzutage ist Jelqing gerade deswegen so beliebt, da diese Technik ohne mechanische Hilfsmittel auskommt und im Prinzip an jedem beliebigen Ort ausgeführt werden kann. Das Jelqing soll dabei direkt auf die Haltebänder des Penis wirken und diese im Laufe der Zeit dehnen. Dadurch soll eine Penisverlängerung von bis zu zwei Zentimetern möglich sein.

Zusätzlich kann man noch in trockenes und feuchtes Jelq unterscheiden, wobei der Unterschied nur darin liegt, dass beim „feuchten“ Jelq zusätzlich Babyöl oder Gleitmittel zur Anwendung kommen. Die zugrunde Grifftechnik ist bei beiden Varianten die Gleiche.

Welche Grifftechnik wird beim Jelqing verwendet?

JELQ bedeutet übersetzt in etwa soviel wie melken und diese Bezeichnung trifft es recht genau. Die beim Jelqing angewandte Technik hat wirklich etwas von Melken. Dabei wird die Peniswurzel mit zwei Fingern einer Hand gehalten. Die beiden Finger formen dabei ein „O“ und sollen so einen Gegenzug aufbauen. Mit der zweiten Hand wird der Penis umgriffen und mit einem nicht zufestem Griff in Richtung Eichel gestrichen. Dann setzt man die Hand hinter der Hand die bislang an der Wurzel lag an und streicht mit der Hand, die das erste „O“ geformt hat in Richtung Eichel. Diesen Bewegungsablauf wiederholt man mehrere Minuten hintereinander.

Die Anzahl der Wiederholungen richtet sich danach, wie viel Erfahrung man mit dem Jelqing besitzt. Es existiert zwar keine offizielle Liste mit Trainingsempfehlungen, wenn man ein wenig im Internet recherchiert, kommt man zu den folgenden Richtwerten:

Anfänger: mindestens 30 Wiederholungen
Fortgeschrittene: etwa 100 Wiederholungen
Profis: bis 300 Wiederholungen.

Die Dauer, welche die Hand für den Weg von der Peniswurzel bis zur Eichel benötigt, sollte für jede Wiederholung bei fünf bis sechs Sekunden liegen.

Gibt es ein Risiko bei der Jelq-Übung?

Wenn man will, kann man Jelq als ein Fitnesstraining für den Penis ansehen. Und bei unsachgemäßer Anwendung besitzt jedes Training nun einmal ein gewisses Risiko. Da Jelq direkt auf die Haltebänder wirken soll, besteht hier natürlich die Gefahr von Zerrungen. Wird die Penisstreckung mit einem extrem hohen Kraftaufwand ausgeführt, können sogar Sehnenrisse die Folge sein.

Andere Risiken sind weit weniger schmerzhaft und eher kosmetischer Natur. So kann ein Baseballschläger-Effekt entstehen, wenn nicht der ganze Penis in die Übung einbezogen wird. Dabei wird der obere Teil deutlich stärker geformt wie der hintere Teil.

Eine andere Nebenwirkung ist der sogenannte Donuteffekt, bei dem es zu einer Flüssigkeitsansammlung in der Haut hinter der Eichek kommt. Grund dafür ist, wenn der Griff beim Jelq zu fest ist. Dies ist auch der Grund für kleine punktförmige Blutungen unterhalb der Haut. Bei Symptome verschwinden jedoch nach wenigen Stunden bis Tagen wieder vollständig.

Worin liegt der Unterschied von Jelqing zu einem Penisstrecker?

Der größte Unterschied zwischen Jelqing und Penisstrecken liegt in der Art, wie die Penisverlängerung durchgeführt wird. Beim Jelqing setzt die Penisstreckung im Inneren des Körpers an, und zwar an den Haltebändern hinter der Peniswurzel.

Der Penis ist so konstruiert das neben dem sichtbaren Teil ein Teil im Inneren des Körpers befindet und durch Haltebänder fixiert wird. Durch das Jelqing soll die Spannung der Haltebänder verringert und der Penis nach außen gezogen werden.

Ganz anders funktioniert das Penistraining mittels Penisstrecker. Hierbei werden nicht die Haltebänder gedehnt, sondern direkt in das Gewebe des Penis eingegriffen. Durch den permanenten Zug eines Penisexpanders entstehen im Penisgewebe sehr feine Risse, die im Laufe der Zeit durch neues Gewebe ausgefüllt werden.

Nicht unterschlagen werden soll auch das zumindest der langfristige Effekt auf eine Penisverlängerung durch Jelqing nicht unumstritten ist. So gibt es durchaus auch Stimmen die eine dauerhafte Penisverlängerung mittels Jelqing für nicht möglich erachten, da ein dauerhafter Zug fehlt.

Vergleicht man außerdem Jelq mit der operativen Penisverlängerung erkennt man schnell das beide Methoden nach demselben Prinzip vorgehen. Bei beiden wird durch Veränderung der Haltebänder der im Körper befindliche Teil des Penis nach außen transportiert. Mit dem Unterschied, dass bei der operativen Methode der nun außen liegende Penisteil mit Haut abgedeckt werden muss.

Unumstritten ist hingegen der kurzfristige Effekt des Jelqing auf eine Penisvergrößerung, da durch die Massage die Blutversorgung in den Muskeln angeregt wird und der Penis dadurch mehr Blut aufnehmen kann. Allerdings hält dieser Effekt nur zwischen 30 Minuten und zwei Stunden an bevor der Penis wieder seine Normalmaße erreicht hat.

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