Training gegen Penisverkrümmung (Peyronie)

Penisverkrümmung ohne Operation korrigieren

Die Krankheit Peyronie ist eine starke Verkrümmung des Penis. Sie entwickelt sich aus der Verhärtung und einer Wucherung des fibrösen Gewebes. Dies macht eine Erektion schmerzhaft. Bei bis 1 Prozent der Männer im Alter von 40 bis 60 Jahren wird diese Krankheit diagnostiziert. Medizinische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Erkrankung im Schwellkörper durch die Schildchen in Unica albuginea und von gutartigen Verhärtungen im Penisrücken, der Harnröhre und beidseitig am Penis ausgelöst werden kann.

Welche Ursachen hat ein krummer Penis?

Die ersten Angaben über eine Penisverkrümmung stammen aus dem Jahre 1561. Ausführlich beschrieben wurde diese Krankheit jedoch von dem französischen Arzt Francois de la Peyronie jedoch viel später. Gänzlich erforscht ist die Entstehungsweise der Peyronie bis heute nicht. Die gängige Theorie sagt, dass die Hauptursache in der Blutergussbildung die Mikrotraumen von Tunica albuginea genannt werden liege. Diese führen zu fibrösen Änderungen im Gewebe des Schwellkörpers.

Ein gekrümmter Penis entsteht allerdings in der Mehrheit durch den Geschlechtsakt. Nicht alle Fälle einer Peniskurvatur sind erworben. In manchen Fällen ist die Penisverbiegung bereits angeboren. Die Ursache für eine angebore Penisdeviation liegt in einem zu kurzen Harnröhrenkanal und wird auch Hypoplasie von Tunica albuginea genannt. In diesem Falle gibt es keine Schildchen.

Die Penisverkrümmung resultiert von der Anwesenheit von Bindegewebesträngen in den Schwellkörpern. Leichte Verkrümmungen ergeben noch keine Pathologie und müssen dementsprechend auch nicht behandelt werden. Bis zu 3 Prozent aller Männer leiden an einem Peyroniesyndrom in unterschiedlicher Schwere.

Welche Symptome treten bei einer Penisverkrümmung auf?

Das hauptsächliche Symptom einer Peniskurvatur liegt in einer schmerzhaften Erektion. Hierdurch wird die Steifheit des Penis reduziert. Sichtbar ist eine deutliche Verkrümmung des Penis und man kann Schildchen durch Ertasten in den Schwellkörpern nachweisen.

Ein halbes Jahr bis zu eineinhalb Jahren kann die erste aktive Phase der Erkrankung an einer Penisverbiegung dauern. Sollten die Verhärtungen im Penis nicht selbstständig verschwinden, ist eine konservative Therapie angesagt. Wichtig ist, dass die Penisdeviation so früh wie möglich festgestellt wird. Die konservative Anwendung ist dann am wirksamsten. In schweren Fällen von einem Peyronie-Syndrom wird die chirurgische Therapie eingesetzt. Das Gleiche gilt, wenn die konservative Methode keine Besserung bringt.

Der Androloge hat mit einer palpatorischen Untersuchung die Möglichkeit den Grad der Verkrümmung und die Stelle des Schildchens zu bestimmen. Er wird mittels Untersuchung und Befragung die Ursache für das Peyroniesyndrom zu ermitteln. Der Patient kann ihm mit einem Foto helfen, welches bei einer Erektion aufgenommen wurde, um den Verkrümmungsgrad zu ermitteln. Ein gekrümmter Penis im frühen Entwicklungsstadium liefert bei einer Ultraschalluntersuchung informative Auskünfte für den Arzt.

Unfall und Stoffwechselstörungen

Gerade bei einer beginnenden Erektion kann der Penis während des Geschlechtsverkehrs schnell abknicken. Dieser Vorfall belastet das Bindegewebe im Penis. Dementsprechend kommt es an diesen Stellen zu Mikrotraumen durch kleinste Verletzungen der Gefäße. Unsichtbare Blutergüsse sind die Folge. Das geschädigte Gewebe vernarbt auf natürliche Weise. Bei der Erneuerung des entzündeten Schwellkörpergewebes entstehen die typischen Plaques und somit die Penisverkrümmung.

Unbemerkt bleiben oft die kleinsten Schäden innerhalb des Penis, wobei auch nicht jeder ein Peyroniesyndrom erwirbt. Fachleute sehen darin eine Störung des Bindegewebestoffwechsels. Anstatt der einst elastischen Gewebefasern werden härtere Fasern zu Reparatur genutzt. Das Resultat lässt sich später als typisches Knötchen ertasten.

Die medizinische Fakultät in Istanbul zeigt in einer Studie einen Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus, der Blutzuckerkrankheit und einem höheren Risiko an einem Peyronie-Syndrom zu erkranken auf. Zusätzlich machte das Wissenschaftsmagazin BJU International eine Studie publik, dass Diabetiker einen weitaus schwereren Verlauf einer Induratio penis plastica zu erwarten haben. Der Beweis hierfür steht allerdings noch aus.

Konservative und chirurgische Therapie

Wegen einer unklaren Ätiologie und Pathogenese der Penisdeviation gibt es bis heute keine kausale Therapie. Alle konservativen Behandlungsmethoden zielen auf die Behandlung einer IPP im frühen Stadium der Krankheit. Systematische Medikationen mit Colchicin, Vitamin E, L-Carnitin oder Tamoxifen finden Anwendung, wie auch intralasionale Therapien mit Steroiden oder Verapamil oder physikalische Maßnahmen durch eine extrakorporale Stoßwellentherapie.

In der zweiten Krankheitsphase wird die Sache treffender. Hier gilt die Operation als die erfolgsversprechende Option zur Therapie bei einer Peniskurvatur.

Penisstrecker und Vakuumpumpen

Ein gekrümmter Penis durch eine Penisverbiegung behindert die Betroffenen beim Geschlechtsverkehr und nagt auch am Selbstbewusstsein. Penisstreckapparate und Vakuumpumpen versprechen Hilfe.

Den Wunsch nach einer mechanischen Penisstreckung kommt oft von den Patienten selber. Zwei technische Prinzipien kommen dabei zur Anwendung.

  1. Einmal sind Streckgeräte bekannt, die am Penisschaft angelegt werden. Sie nennen sich Penisstrecker, Penisexpander oder Penisextender. durch Metallstangen und einer Schlaufe hinter der Eichel Zug auf den Penis ausgeübt. Ich habe Euch einige Testberichte zusammengestellt.
  2. Die andere Technik übt mit einem elastischen Band, welches um die Taille getragen wird, Spannung auf den Penis aus.

Das Gewebe soll durch das tägliche Tragen zum Wachstum angeregt werden. Auch soll auf die Verbiegungen des Penis ein positiver Einfluss ausgeübt werden. Bei einer täglichen Tragdauer von etwas 6 bis 8 Stunden sind nach einigen kleineren Untersuchungen durchaus gute Effekte zu verzeichnen.

Wenn die Peyronie in einer stabilen Phase ist und die medikamentöse Therapie keinen Erfolg mehr in Aussicht stellt, raten auch Ärzte zum Einsatz eines Penisstreckers.

Nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten die Vakuumpumpen. Die mechanische Zugkraft wird durch Unterdruck erreicht, die so eine Spannung auf den Penis ausübt. Die meisten Ärzte bevorzugen die Methode der Penisstrecker. Das mag vielleicht damit zusammenhängen, dass es noch nicht genügend Untersuchungsdaten hierzu gibt. Auf der anderen Seite sieht es so aus, als ob die Zufriedenheit der Patienten zu den Streckapparaten tendiert.

Mit einem Penisextender oder einer medizinischen Vakuumpumpe lässt sich heute das Peyronie-Syndrom gut therapieren. Damit wird die Penisverkrümmung beträchtlich korrigiert und das mit einer zusätzlichen Vergrößerung des Gliedes und ohne chirurgischen Eingriff.

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